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Was ist Stress?

Bis heute existiert kein allgemein akzeptiertes Stressmodell. Der Begründer der Stresstheorie, Hans Selye, erwähnte den Stressbegriff erstmals 1936 in einer wissenschaftlichen Arbeit. Laut ihm gibt es zwei Arten von Stress:

Eustress
Herausforderung, Muntermacher, gesteigerte Leistungsfähigkeit und Kreativität etc. – „positiver“ Stress
Distress
Bewältigungsmechanismen sind erschöpft oder überfordert – „negativer“ Stress

Ob wir Stress als positiv oder negativ empfinden, hängt davon ab, wie lange er dauert, wie stark er ist und ob er mit einer Situation oder Aufgabe verbunden ist, bei der die betroffene Person glaubt, diese bewältigen zu können.

Wenn wir die Anforderungen als Herausforderung sehen, kann uns das zu Höchstleistungen antreiben. Bewältigen wir diese Herausforderung, stellen sich Glücksmomente ein. Positiver Stress schadet dem Körper nicht, sondern erhöht die Aufmerksamkeit und steigert die Leistungsfähigkeit.

Befinden wir uns hingegen in einer Situation, in die wir uns nicht freiwillig begeben haben, der wir uns nicht gewachsen fühlen und die wir nicht verlassen können, fühlen wir uns ausgeliefert und überfordert. Distress ist die Folge. Hält dieser über einen längeren Zeitraum an, führt das zu körperlichen und geistigen Symptomen von Stress wie zum Beispiel Anspannung, Erschöpfung und Müdigkeit.

Das Phänomen „im Stress zu sein“ ist heutzutage weit verbreitet. Stress ist jedoch nicht nur ein inflationär verwendeter Modebegriff, sondern zum Teil natürlicher Bestandteil unseres Lebens.

Aktuelle Untersuchungen der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz* zeigen:
Ca. 50%
  • ...der europäischen Arbeitnehmer sind der Meinung, an ihrem Arbeitsplatz sei Stress üblich
  • ...der Arbeitnehmer sind häufig von arbeitsbedingtem Stress an ihrem Arbeitsplatz betroffen
  • ...der Fehltage sind auf Stress zurückzuführen

Hält dieser Zustand zu lange an, wird Stress zur Belastung für Körper und Psyche. Daher gilt Stress auch als eine der größten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts.**

* Quelle: Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz https://osha.europa.eu/de/themes/psychosocial-risks-and-stress
** Quelle: I. Poulsen, Burnout-Institut Phoenix, Lübeck, Germany; Stress und Belastung bei Fachkräften der Jugendhilfe; Springerverlag 2012

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